Die Therapeutische Tagesstätte, im Jahre 1970 als einer der ersten Sonderkindergärten in Rheinland – Pfalz errichtet, wurde 1984 in einen integrativen Kindergarten umgewandelt.
Integration Infobox:
'Integration soll Teilhabe von behinderten Menschen ermöglichen. '
ist für uns mittlerweile jeden Tag hautnah erfahrbar und zur Selbstverständlichkeit geworden.
Integration im Kindergarten bedeutet daher für das Team der Therapeutischen Tagesstätte vor allem „soziales Lernen“ für alle Beteiligten als wechselseitiger
Prozess. Infobox:
'"Prozess" im Sinne eines allgemeinen Ablaufs. '
Die Tagesstätte bietet Platz für 42 Kinder mit Behinderung und 30 Kinder ohne Behinderung.
Die Kinder werden in sechs Gruppen betreut. Jeder Gruppe stehen drei MitarbeiterInnen zur Verfügung.
Das Personal setzt sich aus einem
interdisziplinär Infobox:
'Unter Interdisziplinarität versteht man die Eigenschaft einer Wissenschaft, Ansätze, Denkweisen oder zumindest die Methoden einer anderen Fachrichtung zu nutzen.'
arbeitenden Team von
Pädagogen Infobox:
'Ein Pädagoge (von griech.: Paidagogos) ist eine Person, die sich mit dem erzieherischen Handeln befasst. Er ist ein Erzieher, (Schul-)Lehrer oder ein Erziehungswissenschaftler.'
und Therapeuten zusammen. Wir legen Wert auf regelmäßige Fortbildungen und Zusatzausbildungen, um bei der Förderung der Kinder ein breit gefächertes Angebot zu gewährleisten.
Eltern von behinderten Kindern haben oft den Wunsch, dass ihr Kind möglichst viel therapiert wird. Unsere Therapie verstehen wir nicht als rein funktionales Trainingsinstrument mit dem Ziel der "großen Veränderung".
Uns kommt es auf das Abstimmen von Therapieart, Therapiemenge und therapieloser Zeit an, um dem Kind dabei Entwicklungsräume zu lassen und die
Motivation Infobox:
'Ein anderes Wort für "Motivation" ist "Verhaltensbereitschaft".'
zur kindgerechten Entfaltung zu fördern.
Wir wollen gemeinsam mit den Eltern diesen Weg für jedes Kind mit Behinderung suchen und
realisieren Infobox:
integrativer Infobox: Allgemein versteht man unter Realisierung oder Realisation das aktive Verwirklichen einer Sache.
helfen. Durch die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung wollen wir dazu beitragen, dass vorhandene Berührungsängste und falsches Mitleid überwunden werden können und jeder jeden mit seiner besonderen Lebenssituation anzunehmen lernt.
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