mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung
...in Nieder-Olm
Zur Zeit besuchen 175 Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Alter von 6 bis 18 Jahren unsere Ganztagsschule,
aufgeteilt in 21 Klassen und vier Bildungsgängen.
Bildungsangebote der Schule:
- Bildungsgang Grundschule
- Bildungsgang Hauptschule
- Bildungsgang Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Lernbehindertenzug)
- Bildungsgang Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung
(Geistigbehinderten- und Mehrfachschwerstbehindertenzug)
Betreut und unterrichtet werden unsere Schüler von Förderschullehrerlnnen, Pädagogischen Fachkräften und Therapeuten.
Einzugsgebiet unserer Schule:
Unsere Schüler kommen aus ganz Rheinhessen mit Kleinbussen zur Schule nach Nieder-Olm.
Förderkonzept:
Als Förderschule haben wir die Aufgabe übernommen, uns nicht nur um die Erfüllung der Bildungspläne zu bemühen, sondern gemeinsam mit den Eltern auch Verantwortung für Körper und Seele der Schüler zu übernehmen.
Aus dieser Einsicht heraus resultiert die folgende Auflistung unserer möglichen Förderangebote, die selbstverständlich niemals vollständig sein können und für jeden Schüler individuell gestaltet werden.
Förderangebote:
- Vermittlung von Kulturtechniken,
- Physio- und Ergotherapie in Gruppen- und Einzelbehandlung nach ärztlicher Verordnung,
- Entwicklungsbegleitende Förderung der Schwerstmehrfachbehinderten,
- Unterstützte
Kommunikation Infobox:
Kommunikation in diesem Sinne basiert auf der Verwendung von Zeichen in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift, Bild oder Musik.
in allen Bildungsgängen,
- Pflegerische Grundversorgung,
- Schaffung von Erfahrungsräumen,
- Hinführung zum "Selbstbestimmten Leben" und Schaffung eines pädagogischen Freiraumes
zur Entwicklungsförderung,
- Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Beeinträchtigung,
- Erreichen eines positiven
Selbstkonzeptes, Infobox:
Das Selbstkonzept umfasst die Wahrnehmung der und das Wissen um die eigene Person. Dazu gehört das Wissen über persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle und Verhalten.
- Erweiterung vertrauter und Erschließung neuer Erfahrungsräume, z.B. durch Berufspraktika,
Landschulheimaufenthalte, Besichtigungen, Unterrichtsgänge,
- Integration in Gesellschaft, Beruf u. Freizeit,
- Beratung und Unterstützung der Familie,
- Zusammenarbeit mit weiter- u. fortführenden Schulen, Werkstätten für behinderte Menschen
unseres Einzugsgebietes, Behörden und
Institutionen, Infobox: Institution (v. lat. institutio = Einrichtung, Erziehung, Anleitung).Umgangssprachlich wird unter einer Institution auch eine Organisation verstanden.
Reha-Zentren, Ärzten usw.
Toleranz Infobox:
Toleranz (auch: Duldsamkeit; Gegenteil: Intoleranz) kommt vom lateinischen Verb tolerare (von tolus, „Last“), das ertragen, durchstehen, aushalten oder erdulden, aber auch zulassen bedeutet.
und
Kooperation Infobox:
Kooperation (lat. cooperatio: "Zusammenarbeit, Mitwirkung") ist das Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme.
zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen sowie
Integration Infobox:'Integration soll Teilhabe von behinderten Menschen ermöglichen.
in Nachbarschulen und weiterführende Schulen sind Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit.
"Unsere Schule ist für Schüler und MitarbeiterInnen nicht nur Lernort, sondern Erfahrungs-, Lebens- und Wohlfühlraum – daran arbeiten wir gemeinsam."
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